Die Abkürzung für „Kieze, Kioske, Kompetenzen!“ lautet KiKiKo.
Als Einwohner:innen-Initiative, Projektträger:in, Mitarbeitende der Verwaltung oder sonstiger Akteur:in, die in einem Kiez Maßnahmen der Demokratieförderung verfolgen – u.a. Dialog, Teilhabe und Transparenz- steht Euch das Format offen.
Auch als einzelne Einwohner:in können Sie mit einem Stand vor Ort präsent sein, sofern Sie im Einklang mit den Zielen von KiKiKo mit Nachbar:innen in den Kontakt kommen möchten – bspw. um zu einem Thema ins Gespräch zu kommen und sich zusammenzuschließen.
Wir beraten Euch gerne zu Methoden und Möglichkeiten, Eure Anliegen und Angebote so zu gestalten, dass sie zu Eurer Zielgruppe passen. Kontaktiert uns hierfür gerne unter beteiligung@dorfwerkstadt.de.
Beachtet: Der Verkauf von Waren jeglicher Art ist im Rahmen von KiKiKo nicht gestattet.
Die Präsenz politischer Parteien mit einem eigenen Stand, Banner oder Aufsteller mit Parteilogo ist nicht möglich. Gleichzeitig sind Parteien, die sich zu unseren freiheitlich-demokratischen Grundwerten bekennen, als wichtige Akteur:innen für lebendige und demokratische Stadtteile in verschiedenen Rollen willkommen:
Als Multiplikator:innen können sie das Format bekannt machen.
Als Beratende können sie ihr Wissen zu politischen Instrumenten und Beteiligungsmöglichkeiten an interessierte Akteur:innen – insbesondere in der Vorbereitungsphase der Aktionstage – weitergeben.
Als Gäste können sie die Aktionstage besuchen und sich vor Ort mit den Akteur:innen vernetzen.
Von Januar bis März findet erstmalig eine Winter-Edition statt. Dabei kooperieren alle Interessierten mit den bezirklichen Bibliotheken. Die KiKiKo-Aktionstage finden statt in der:
Möchtet Ihr mit einem Stand dabei sein? Dann meldet Euch bei Herrn Krause, Bibliotheksleitung der Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek: Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek@charlottenburg-wilmersdorf.de
Infos zu den insgesamt sieben bezirklichen Bibliotheken findet ihr hier.
Möchtet Ihr in den Sommer-Monaten einen KiKiKo-Standort unter freiem Himmel mitgestalten, schließt Euch einer der bestehenden KiKiKo-Gruppen an. Hierfür meldet Euch direkt bei den unten genannten Kontaktpersonen der Standorte in 2026, die Euch interessieren.
Oder meldet einen zusätzlichen KiKiKo-Standort an. Schließt Euch dafür als Gruppe von mindestens drei Akteur:innen (drei verschiedene Einrichtungen, Vereine, Initiativen oder Einwohnende) zusammen und schickt bis zum 15.03.2026 das Dokument „Arbeitshilfe Genehmigungsangaben“ (siehe unten unter Arbeitshilfen) ausgefüllt an beteiligung@dorfwerkstadt.de. Wir übernehmen die Beantragung der Genehmigung für Euch.
Derzeit läuft die Phase der Gruppenbildung. Die finalen Standorte können daher abweichen und werden hier auf unserer Website ab Mai 2026 mit konkreten Terminen veröffentlicht

An der Schlange (Gehweg vor REWE, Ecke Schlangenbader Str. 25/Wiesbadener Str.), 23. Juni 2026, 15-18 Uhr, Christoph Gabel (Netzwerk Schlange aktiv!), christoph.gabel@nachbarschafft-ev.de
Um Euch in der selbstständigen Umsetzung Eurer KiKiKo-Aktionstage zu unterstützen, haben wir eine Checkliste erstellt. Diese beinhaltet passende Arbeitshilfen und Empfehlungen, wie ihr Schritt für Schritt Eure KiKiKo-Aktion in die Umsetzung bringt. Die Checkliste und Arbeitshilfen könnt Ihr hier herunterladen
Diese Checkliste unterstützt Euch, Eure KiKiKo-Aktion gemeinsam Schritt für Schritt umzusetzen:
Download
Nutzt die Übersicht der Initiativen in Charlottenburg-Wilmersdorf, um Mitwirkende in Eurem Kiez zu finden.
Auf Anfrage senden wir Euch gerne die Kontaktliste mit Akteur:innen, die in 2024 und/oder 2025 bei KiKiKo mitgewirkt haben.
Diese Arbeitshilfebenötigen wir bis zum 15.03. von Euch ausgefüllt zurück, um Euren Standort in die Genehmigungsanfrage aufzunehmen:
Download
Vorlage „Plakat“ (Download)
Nutzt diese Vorlage, um Eure KiKiKo-Aktion zu bewerben. Möchtet Ihr selbst ein Plakat gestalten, verwendet die Logos des Raums für Beteiligung. Diese schicken wir Euch auf Anfrage zu. Zudem könnt Ihr als Bilddatei die Lastenrad-Grafik und das Konfetti-Muster auf Anfrage erhalten.
Vorlage „ÖA-Beitrag“ (Download)
Vorlage „Instagram-Post“ (Download)
Wir wünschen allen Umsetzenden viel Spaß und viel Erfolg. Wir freuen uns über Eure Initiative und Euer Zusammenwirken, um KiKiKo weiterzuentwickeln und in den Kiezen zu verankern.
Wo und wann KiKiKo dieses Jahr stattfindet, erfahrt Ihr
Der Bezirk besitzt 18 Liegenschaften, die überwiegend zur Nutzung als Kioske errichtet wurden. Heute werden sie teils als Kiosk, teils gastronomisch genutzt, stehen leer oder werden anderweitig bespielt. Einige der Gebäude bieten das Potential, Partizipationskompetenzen in den Stadtteilen zu stärken. Sie können zum Ort der Beteiligung werden, der auf den täglichen Wegen der Menschen im Kiez sichtbar ist und als nachbarschaftlicher Treffpunkt wirkt. Mit KiKiKo erfahren die Menschen, wie und wo sie ihren Kiez und ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten können. Das finden wir wichtig, denn Einwohner:innen sind die Expert:innen für die Bedarfe vor Ort. Ihr lokales Wissen soll in Planungen des Bezirks – beispielsweise, wenn eine Straße umgeplant wird – und die Weiterentwicklung von lokaler Teilhabe einfließen. Denn jeder Mensch soll die Lebensqualität in seinem Kiez und dem Bezirk mitentwickeln können. Mit den Kiosken als Beteiligungsorte schaffen wir einen Treffpunkt für Austausch und Mitgestaltung – für einen lebendigen, partizipativen Kiez.
Die Kiosk-Standorte von KiKiKo haben eines gemeinsam: Sie befinden sich dort, wo Menschen leben und sich im öffentlichen Raum aufhalten. Das KiKiKo-Programm wird auf den täglichen Wegen und an Alltagsorten sichtbar: im Park, auf öffentlichen Plätzen, nahe S- oder U-Bahnstationen und auch in den bezirklichen Bibliotheken.
So können die Menschen in den Kiezen niederschwellig an Information, Austausch und Angeboten teilhaben.
Das Kiosk-Konzept „Kieze, Kioske, Kompetenzen!“ ist ein Teil vom mobilen Raum für Beteiligung. Unser Team ist mit einem Lastenrad mobil unterwegs, um die Kieze zu erreichen. Mit dem Rad und unseren Materialien kommen wir direkt zu den Menschen vor Ort.
Bei Kieze, Kioske, Kompetenzen wirken verschiedene Akteur:innen, wie Nachbarschafts-Initiativen, Vereine, Verwaltungsmitarbeitende, Stadtteil-Koordinationen und Teams der mobilen Stadtteilarbeit zusammen. Gemeinsam entsteht ein Angebot, das von und für die Menschen im Kiez ist. Materialien wie Klapptische, Papphocker, Stellwände und spielerische Elemente verleihen wir gern an Mitwirkende. An mehreren aufeinanderfolgenden Tagen entsteht so ein vielfältiges Programm. Es gibt Informationen, Gespräche und Mitmach-Angebote. Die Kiosk-Standorte werden zu sichtbaren Orten der Beteiligung und des Miteinanders. Der (gastronomische) Betrieb der Kioske wird nicht gestört.
Das Konzept wurde vom politischen Bezirksamt am 25. Juni 2024 beschlossen (BA-Beschluss).